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Funktionen, Leistungen, Unterschiede und Sicherheit einer Gehrungssäge

1. Wie funktioniert eine Gehrungssäge?

Mit einer Gehrungssäge können Gehrungen in verschiedenen Materialien hergestellt werden. Gehrungen sind Eckverbindungen von zwei Werkstücken, die beide in einem bestimmten Winkel zugeschnitten sein müssen. Das typische Einsatzgebiet ist ein 90° Grad-Winkel, der durch zwei 45° Grad-Winkel zugeschnitten werden muss, zum Beispiel für Bilderrahmen oder Sockelleisten.
Sie funktioniert ähnlich wie eine Tischkreissäge oder eine Handkreissäge mit einem rotierenden Sägeblatt und kann manuell oder von einem Motor betrieben werden. Bei einer Gehrungssäge können allerdings noch zusätzlich unterschiedliche Winkel und Gehrungen eingestellt werden. Mit dem entsprechenden Sägeblatt können fast alle Materialien auf Gehrung geschnitten werden.

2. Leistung einer Gehrungssäge

Das Kippen des Sägeblatts wird meist durch das Neigen des Sägekopfes ausgeführt. Durch eine Skala kann der Neigungswinkel von -45° bis +45° eingestellt werden, und so die gewünschte Gehrung erreicht werden. Für die Schnitttiefe und Schnittbreite ist die Größe des Sägeblattes entscheidend. Der Schnitt kann nur so breit sein wie das Sägeblatt. Einige Modelle sind zusätzlich mit einer Schiene ausgestattet, mit der die Säge herangezogen werden kann, um eine größere Schnittbreite zu erreichen.
Kleine Modelle können Gehrungen nur mit 25 mm in der Tiefe und 70 mm in der Länge herstellen. Die Geschwindigkeit des Sägeblattes kann bei vielen Geräten stufenlos eingestellt werden.

3. Unterschiedliche Modelle der Gehrungssäge

Bei modernen Gehrungssägen kann der Winkel mit einem Knopf automatisch verstellt werden. Bei älteren Modellen wird der Winkel des Sägeblattes mechanisch eingestellt. Auch industrielle Zimmereibetriebe nutzen Gehrungssägen mit höchster Automatisierung und in großer Ausführung.
Die meisten elektrischen Gehrungssägen verfügen über einen Staubsaugeradapter zur Staubabsaugung.

4. Anwendung und Sicherheit

Die Technik der Sägen wird vor allem bei Sockelleisten und Deckenleisten verwendet, für zwei Holzleisten, die miteinander verbunden werden sollen. Die Stelle, die geschnitten werden muss, wird genau abgemessen und markiert. Das Sägeblatt wird im gewünschten Winkel eingestellt. Das Werkstück wird fest eingespannt. Ist dies erfolgt, sägt der Handwerker durch das Material. Die Säge schneidet das Werkstück im eingestellten Winkel.
Um das Sicherheitsrisiko zu minimieren müssen Gehrungssägen sicher und erstklassig verarbeitet sein.


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