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Wie sägt man mit der Gehrungssäge?

Sofern man zwei Holzleisten mit einem einzigen Winkel verbinden möchte, müssen beide Leisten auf Gehrung gesägt werden. Hauptsächlich wird diese Schnittechnik bei Sockelleisten oder Deckenleisten zum Einsatz gebracht. Eine Gehrungslade ist die kostengünstigste Variante. Diese hat eine Sägeführung von 45° und von 90°. Natürlich gibt es auf Wunsch auch weitere Winkel und Sägeführungen. Die Verwendung richtet sich immer nach dem Einsatzgebiet und der zu bearbeitenden Materialien. Eine feinzahnige Säge ist für kleinere Arbeiten ideal. Mit so einer Gehrungssäge können schmale Holzstücke und Bilderrahmen gefertigt werden. Große, schwere Hölzer sind dagegen eher ungeeignet. Entscheidet man sich für eine Säge mit fester Führung, so ist die Befestigung an einer horizontalen Stange oder Führung vorgesehen. Vorab ist es wichtig, dass der Winkel der Gehrungssäge präzise zum Werkstück passend eingestellt wird. Sollte das Sägeblatt abgenutzt sein, so kann es einfach ausgetauscht werden. Dies sollte aber nur in Vereinbarung mit dem bestmöglichen Unfallschutz erfolgen. Ohne entsprechende Schutzkleidung ist vom Sägen mit einem derart scharfen Messer abzuraten.

Eine elektrische Gehrungssäge arbeitet effektiv

Mit elektrischen Gehrungssägen wird das Arbeiten deutlich vereinfacht. Dabei profitiert der Hobbyhandwerker von einer hohen Benutzerfreundlichkeit und einer tollen Geschwindigkeit beim Sägen. Möchte man die einzelnen Werkstücke bearbeiten, so ist eine stufenweise Einstellung möglich. Während der Bearbeitung dient die Staubabsaugung der leichteren Bedienung. Vor dem Sägen müssen die Holzleisten oder Fußleisten genau abgemessen werden. Die Markierung mit einer Bleistiftlinie dient der optimalen Orientierung ist deshalb unbedingt zu empfehlen. Anschließend wird der gewünschte Winkel an der Säge eingestellt und das zu bearbeitende Werkstück wird fest eingespannt. Bei Unsicherheit sollte zuvor ein Testschnitt gemacht werden. Dies gelingt mit Hilfe eines Teststückes ziemlich gut und gibt Sicherheit. Nur mit einem sehr scharfen Sägeblatt gelingen präzise Schnitte. Ansonsten würde das Material splittern und der Benutzer müsste zu viel Kraft anwenden. Es ist zu bedenken, dass man mit feinzahnigen Sägeblättern die bestmöglichen Ergebnisse erzielen kann.

Das Sägen mit einer Gehrungssäge

Beim Sägen ist die Schnittbreite immer in der Abhängigkeit des Sägeblatt-Durchmessers zu betrachten. Gewöhnlich liegt der Schnitt bei 250mm, das ist die Breite des normalen Sägeblattes. Eine Handsäge ist für das Schneiden rechtwinkliger Schnitte absolut ausreichend. Vor dem ersten Sägen sollte unbedingt ein billiges Reststück zum Üben zum Einsatz kommen. So entwickelt man schnell ein Gefühl für die Säge und wird danach bessere Ergebnisse erzielen können. Durch die Fixierung an einer Schraubzwinge können die Schnitte viel präziser gemacht werden. Es ist zu empfehlen, die Gehrungen über Eck von derselben Leiste zu nehmen. Aufgrund der verschiedenen Holzleisten könnte es sonst zu Unstimmigkeiten kommen. Ein “Festfressen” der Gehrungssäge sollte unbedingt verhindert werden. Das ruiniert das Gerät und liefert letztlich keine guten Ergebnisse. Eine ruhige Handhabung und präzise Führung hilft stattdessen weiter.


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